LIMMER...BESCHERT



Auch dieses Jahr haben sich die Unternehmen Limmer wieder viel Mühe gegeben, um Kinder und Familien in vorweihnachtliche Stimmung zu bringen. Am Nikolaustag, zwei Tage zuvor, konnten die Stiefel in ausgewählten Betrieben abgegeben werden. Viele kamen – und nach dem Abholen am heutigen Samstag (08.12.2018) warteten alle gespannt auf die große Nikolausverlosung. Und da gab es Attraktives zu gewinnen, was so manche Kinderherzen höher schlagen lies.

Im Vorfeld lockten auch Stockbrot vom Holzfeuer …



… Waffeln und auch Zuckerwatte, …


… ein Fototermin beim Nikolaus und …


… Currywurst, Punsch und mehr.




Video: Die Nikolausverlosung zog alle in ihren Bann.




Quelle: Hallo Linden Limmer, Text/Fotos/Video: Klaus Öllerer




IM ZENTRUM DER MACHT...

Am 10. Januar 2018 fand der Neujahrsempfang der Unternehmen Limmer im Frosch statt.

Spendenaktion für Kinder ein voller Erfolg

Am 10. Januar 2018 fand der Neujahrsempfang der Unternehmen Limmer im Frosch statt. Der Gewerbeverein des Stadtteils lud in der Gaststätte an der Wunstorfer Straße zu Fingerfood und Getränken ein. Von Karsten Wiese der Versicherungsagentur LVM, Uwe Staade der Tischlerei form21 bis zu Christoph Damm der Werkstatt für Faltboote waren sämtliche der Handwerker und Dienstleister vertreten.




Wichtigsten Gast des Abends stellte Frau Tegmeyer-Dette, erste Stadträtin im Bezirksrat und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Grünen. In ihrem kurzen Vortrag sprach sie über die mangelnde Wirtschaftlichkeit der lokalen Geschäfte. „Die Innenstadt zieht überregional Kunden an. Bei den Stadtteilen sieht das anders aus. Deswegen müssen wir für den Betrieb vor Ort werben und auf die Angebote aufmerksam machen, damit die Menschen dort einkaufen.“ Weiter verwies sie auf die Luftreinheit: „Es ist immer besser, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum nächsten Geschäft zu fahren. Dafür muss man nicht ins Auto steigen.“

Letztes Jahr Nikolaus startete der Unternehmerverein vor der Frosch Gaststätte eine Spendenaktion mit 500 Euro. Dort hatten Eltern die Möglichkeit, für die Unterhaltung der Kinder eine Spende abzugeben. Gestern Abend erweiterte sich der Spendentopf um eine weitere Hälfte auf 1000 Euro. Die Summe spendete der Verein an Clinic-Clowns Hannover e.V., einem Verein für kranke Kinder.

Quelle: Hallo Linden Limmer, Text: Mariam Manneke




Fanny hält Spendenschein hoch (v.l.n.r.: Jens Ibendorf, Nils Peters, Karsten Wiese, Daniela Kühn, Hüseyin Ünlü, Fanny)



KLEINE FROSCH-GESCHICHTE


Für Charlie und Astrid, gewidmet all den freundlichen Thekenkräften: Nicole, Astrid L., Claudia, Albert, Stefan, Liv, Sandra, Chantal, Xintia, Iris, Inge, Monika, Lisa, Stella, Imke, Hannah, Elena, Uwe, Horst, Felix, Andreas, Thomas, Ella, Hardy, Chem, Connie, Sabine, Marina, Judith, Seba, Dana, Tina, den beiden Manu's, Sascha, Sahra, Jana, Conny, Diana, Jenny und Tanja.




Vielen Leuten ist der Frosch in Limmer seit gefühlten 100 Jahren bekannt. Wie es dazu kommt ist schnell erklärt: Jeder Tag ist gleich lang, nur verschieden breit!

Aber, wie lange gibt es diese angesagte Muckerkneipe denn nun wirklich? Hier wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen, und die Frosch-Geschichte mal beleuchten.

Cafè, Kneipe, Live-Musik...bei diesen drei Worten wusste jeder in den 1980er Jahren, dass nur der Frosch gemeint sein konnte. Zu Beginn der Frosch-Ära öffnete der Laden bereits um 6.00(!!!) Uhr in der Früh.




Nicht nur die Gerüstbauer, die hier ihr Frühstück einnahmen, wurden von dem stilvoll in Szene gesetzten Frosch begrüßt (rechts). Auch viele spontane Livekonzerte gab es zu dieser frühen Stunde. Oft schauten die Musiker nach ihrem Gig noch im Frosch vorbei. Charlie stetzte sich an das Klavier, und schon ging die Post ab.




Früher war alles kleiner. Das traf auch auf die Bühne im Frosch zu. Ganz rechts im Bild ist gut zu erkennen wie eng es nicht nur für Bass und Schlagzeug war. Aber eng ist ja bekanntlich auch gemütlich, und so konnte man auch hier über lange Zeit "locker in den Draht grätschen!"

Unser Foto stammt bereits aus 2003. Der Frosch hatte zum ersten Mal den Besitzer gewechselt, und es zeichneten sich leider die nächsten Schwierigkeiten ab.



Dem Sperrmüll entrissen wurde diese Außenwerbung (rechts). Von 2000-2004 begrüßte sie die Froschgäste und erlebte viele, zum Teil skurrile, Feiern mit. Wie die Bronx-Party, bei der die Bierflaschen in Papiertüten eingewickelt serviert wurden und vor dem Lokal wärmten zwei riesige Feuertonnen die Gäste .
Zwei überaus am Frosch interessierten Stammgästen ist es zu verdanken, dass diese alte Werbetafel nicht im Container gelandet ist. Sie waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
Heute ziert die Außenwerbung eine Laube in einer hannoverschen Gartenkolonie.



Und dann war es mal wieder soweit. 2004 wechselte der Frosch zum zweiten Mal seinen Besitzer. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich richtig aufgeräumt. Der Bühne wurde die Überdachung genommen und überhaupt präsentierte sich der Frosch danach in einem völlig neuem Outfit. Dem Frosch auf der Bühne waren diese ganzen Arbeiten wahrscheinlich zu viel. Er war danach verschwunden.





Alles Neue machte nicht der Mai, sondern in diesem speziellen Fall Dete Kuhlmann and Friends. Sie spielten zur großen Neueröffnungsparty.
Freundliche Farben und etwas mehr Platz auf der Bühne bescherten den Besuchern ein ganz neues Froscherlebnis.



Natürlich wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen auch das Gesicht der Kneipe aufgehübscht. Und siehe da, der Frosch trägt jetzt Krawatte! Hatte er sich damit die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen? Nach einem kuren Zwischenspiel, ging der Laden an den nächsten Besitzer über, dem der Frosch aber auch wieder aus der Hand glitt.




Und dann wurde alles anders!
Selbst in Limmer schrieb man das Jahr 2008, als der Frosch seinen neuen Wirt fand. Damit fand die Kneipe in Limmer zu ihren Wurzeln zurück und ist das geworden was sie immer war, die Muckerkneipe! Ach ja, es dauerte nicht lange, da sah man auch den Frosch wieder auf der Bühne.


Wir bauen für Sie um hieß es im Juli 2012 im Frosch. Für ca. 2 Wochen hatten sich die Handwerker in der Kneipe eingerichtet. In dieser Zeit sah man in Limmer und auch in Linden verstörte Personen umherirren. Böse Zungen behaupteten später, dass es sich hierbei um die Stammgäste des Frosch gehandelt habe, die nun ihrer abendlichen Bleibe beraubt waren.
Zum Glück hielt diese Situation nicht lange an und das Herry lief schon bald wieder durch Zapfhahn und Kehlen. Übrigens: das ein oder zwei Stammgäste bei ihrem ersten Besuch am umgebauten Frosch vorbei gegangen sind ist ein arges Gerücht!








Lange hat es ja gedauert, aber nun ist er wieder da! Ab sofort müssen die Gäste nicht mehr auf "ihren" Frosch verzichten.
Astrid, kreative Künstlerin aus Linden, wollte die leere Wand in ihrer Stammkneipe nicht länger hinnehmen. Es dauerte gut zwei Monate bis der kleine Lurch fertig gestellt war. Länger musste Astrid allerdings auf einen passenden Rahmen warten. "Auf einem Dachboden sind wir dann doch noch fündig geworden", gesteht Astrid lächelnd.




So langsam tauchen auch längst vergessene "Schätze" wieder auf. Kurt Borchfeld, altgedienter Mucker aus Hannover, fand in seinen Unterlagen diesen Flyer aus den 80er Jahren, der von ihm selbst entworfen wurde. Klar, dass Kurt mit seiner Combo auch mal im Frosch auf der Bühne stand.



Die hier aufgeschriebenen Zeilen erheben nicht den Anspruch korrekt und umfassend zu sein. Auch die Jahresangaben können durchaus variieren. Sollte jemand über genaue Fakten und eventuell auch Bilder verfügen, schickt mir eine Mail. Ich freue mich über Kritik und Anregungen!



In' Frosch nach Limmer find' ich immer,
nur nach Haus' ist ein Graus!

Kurt Borchfeld

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag ab 11:00 Uhr open end
Sonntag ab 13:00 Uhr open end


Frosch | Franz-Nause-Str. 3 | 30453 Hannover | Tel. 0511-211 155

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